Palais Kesselstatt

Ein typisches Stadtpalais einer kurtrierischen und bis heute existierenden Adelsfamilie ist das Palais Kesselstatt gegenüber dem Bischofshof neben der Liebfrauenkirche.

Karl Melchior Freiherr von Kesselstatt ließ das Palais durch den Mainzer Architekten Johann Valentin Thomann in den Jahren 1740 bis 1745 bauen. Glücklich gelungen ist ihm die Gestaltung des trotz der beengten Lage vorgewölbten Mittelrisalits der Hauptfassade.

Nach starken Kriegszerstörungen und nachfolgendem Wiederaufbau wird das Palais heute vorwiegend als Bürogebäude genutzt, doch befindet sich direkt daneben im ehemaligen Bernhardshof ein rustikales Weinlokal mit einem originalgetreuen Abguss des berühmten Neumagener Weinschiffes.