Jesuitenkirche

Zwischen Brot- und Neustraße liegt in einem großen Hof am früheren Jesuitenkollegium, dem heutigen Gebäude des Bischöflichen Priesterseminars, die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit oder Jesuitenkirche, wie sie im Volksmund genannt wird.

Zunächst zwischen 1228 und 1570 wurde das Gebäude als Klosterkirche der Franziskaner genutzt. In der darauffolgenden Zeit bis 1750 war sie Kollegiumskirche der Jesuiten. Bis in die Gegenwart hinein ist sie Seminarkirche des Priesterseminars. Zu den ältesten Teilen des Gebäudes gehören Chor und Chorhaus, eine einschiffige Anlage, die von Beginn an mit einer Wölbung gebaut wurde.

Die Fenster des Chores sind noch die ursprünglichen, von dem im Jahr 1857 eingesetzten Maßwerk. Die Fenster entspringen aus drei sehr schlanken, spitzbogigen Fenstern, die durch die gemeinsame Sandsteinfassung und die geringe Höherführung des mittleren Fensters für den Betrachter zu einem Fenster verwachsen.

Die Jesuiten erweiterten Anfang des 18. Jh. den Chor durch den Anbau der Seitenchöre, die dem Hl. Xaverius und dem Hl. Ignatius geweiht waren. Nach Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 bis in die Gegenwart wurde das Innere einer durchgreifenden Restaurierung unterzogen.

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