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Traditionell findet Porta³ Mitte Juni, vor der Porta Nigra statt. Dann präsentiert sich das römische Stadttor bei gutem Wetter und einer entspannten Atmosphäre als beeindruckende Kulisse mit absolutem Alleinstellungsmerkmal.
Header: © Photogroove
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Details
Termine:
18. - 20. Juni 2026
Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Ort:
Platz vor der Porta Nigra, Trier
Karten gibt es bei der Tourist-Information Trier, Ticket Regional, Popp Concerts und Eventim.
Die Tickets beinhalten das VRT-KombiTicket und berechtigen zur Nutzung des VRT für die An- und Abreise am Festivaltag im Geltungsbereich des VRT.
18. Juni | MEUTE
Sichtbar machen sie ihn, den Techno, sagt die begeisterte Musikkritik. Und damit ist keine Übersetzung in wabernde Laserwolken oder pochende Scheinwerferrhythmen gemeint, sondern nicht weniger als die Neuerfindung des Spielmannszugs. Techno-, House- und Deep House-Tracks werden rein akustisch interpretiert, die BPM erschaffen Posaune, Saxophon, Trompete, Sousaphon und unterschiedliche Percussions. Das Ergebnis: warme Technomusik, symphonische Partystimmung und hymnische Treibkraft. Am Donnerstag, 18. Juni 2026, startet mit MEUTE das Porta³-Festival.
Ihren ersten Hit landeten MEUTE im Frühjahr 2016, als ihr Video zum Deep House-Klassiker „Rej“ des Berliner DJ-Duos Âme in den sozialen Medien viral ging. Damals schon auf dem Straßen-Gig unverkennbar mit dabei: ihre roten Uniformwesten, die sie seitdem um die Welt begleiten: von der Hamburger Staatsoper bis nach Ozeanien, vom Wiener Konzerthaus bis zu insgesamt fünf gefeierten Nordamerikatourneen, vom Berliner Velodrom bis nach Mexiko und Südafrika. Über 600 Shows in mehr als 30 Ländern, gefeierte Auftritte bei internationalen Festivals wie Coachella, Fusion, Solidays, oder Jazz à Vienne unterstreichen ihr internationales Renomée. Für die vierte Staffel der Kultserie „Babylon Berlin“ steuerten sie ebenso mehrere Songs bei wie zu den Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus 2024 in Hamburg.
Bei ihren Live-Konzerten ist der JUBEL, der auch Motto ihres zehnjähriges Bandjubiläums 2025 war, nicht nur für Technofans vorprogrammiert: Ihre Musik lebt auch von den erstklassigen Instrumentenskills, von ihren treibenden Improvisationen und ihren fließenden Übergängen, die den Rhythmus nonstop über den ganzen Abend tragen, ohne als Zuhörer ein einziges Mal mit dem Tanzen aufhören zu müssen.
Meute bricht nicht nur Genres auf und wird das Portfolio des Festivals um einen neuen Musikstil erweitern, sondern sie werden auch den ehrwürdigen Porta-Nigra-Vorplatz in den gefragtesten Dance-Floor der Stadt verwandeln.
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Ihren ersten Hit landeten MEUTE im Frühjahr 2016, als ihr Video zum Deep House-Klassiker „Rej“ des Berliner DJ-Duos Âme in den sozialen Medien viral ging. Damals schon auf dem Straßen-Gig unverkennbar mit dabei: ihre roten Uniformwesten, die sie seitdem um die Welt begleiten: von der Hamburger Staatsoper bis nach Ozeanien, vom Wiener Konzerthaus bis zu insgesamt fünf gefeierten Nordamerikatourneen, vom Berliner Velodrom bis nach Mexiko und Südafrika. Über 600 Shows in mehr als 30 Ländern, gefeierte Auftritte bei internationalen Festivals wie Coachella, Fusion, Solidays, oder Jazz à Vienne unterstreichen ihr internationales Renomée. Für die vierte Staffel der Kultserie „Babylon Berlin“ steuerten sie ebenso mehrere Songs bei wie zu den Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus 2024 in Hamburg.
Bei ihren Live-Konzerten ist der JUBEL, der auch Motto ihres zehnjähriges Bandjubiläums 2025 war, nicht nur für Technofans vorprogrammiert: Ihre Musik lebt auch von den erstklassigen Instrumentenskills, von ihren treibenden Improvisationen und ihren fließenden Übergängen, die den Rhythmus nonstop über den ganzen Abend tragen, ohne als Zuhörer ein einziges Mal mit dem Tanzen aufhören zu müssen.
Meute bricht nicht nur Genres auf und wird das Portfolio des Festivals um einen neuen Musikstil erweitern, sondern sie werden auch den ehrwürdigen Porta-Nigra-Vorplatz in den gefragtesten Dance-Floor der Stadt verwandeln.
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19. Juni | Christian Steiffen
Es gibt zwei Lager im Schlager: Der E-Schlager, der seine Phrasen über Liebe, Lust und Leidenschaft mit größter Ernsthaftigkeit auf die Bühne trägt und jedes computergenerierte „La-La-La“ als Neugeburt der seriösen Massenekstase feiert – und Christian Steiffen, dessen Künstlername bereits verrät, dass hier die Selbstironie den Taktstock übernommen hat. Über Texte, die mit gezielter Doppeldeutigkeit den authentischen Schlagerakkorden zuarbeiten, sie zugleich aber unterwandern. Nachdem mit MEUTE 2026 erstmals Technoklänge bei Porta³ zu hören sein werden, setzt Christian Steiffen am Freitag, 19. Juni 2026, dem Schlagerkoller ein Ende und bringt selbigen stattdessen ganz groß raus.
Um ein Haar hätte der Auftritt vom selbsternannten „Gott of Schlager“ nur im Rahmen einer (neu zu begründenden) Städtepartnerschaft stattfinden können. Denn wäre Christian Steiffen tatsächlich Oberbürgermeister von Osnabrück geworden, hätte vermutlich nur das einen Auftritt auf der grandiosen Rundbogenbühne vor der Porta Nigra legitimieren können. Zweimal trat er an, einmal unter seinem Geburtsnamen Hardy Schwetter, einmal unter seinem Künstlernamen Christian Steiffen. Zweimal blieb ihm die politische Macht verwehrt. Doch der politische Schlager hatte sowieso schon immer einen schweren Stand. Und so vereint der in New York ausgebildete Schauspieler nunmehr nicht nur 3% der Osnabrücker Stimmen auf sich, sondern 100% der Stimmen Deutschlands - zumindest unter den tanzwütigen Fans seiner Konzerte, die den zwischen Entertainment und Euphorie pendelnden Schlagerstar feiern wie einst Elvis in Bad Nauheim.
Was Steiffen und Songs wie „Verliebt verlobt veheiratet vertan“, „Eine Flasche Bier“ oder „Sexualverkehr“ von der glattgebügelten Schlagerwelt unterscheidet, ist seine Fähigkeit, die in ihrer hochstilisierten Oberflächlichkeit tausendfach zitierten Floskeln des Genres gegen den Strich zu bürsten. Wo andere von der großen Liebe singen, besingt er lieber sich selbst („Ich hab‘ die ganze Nacht von mir geträumt“), und das mit einer Unverfrorenheit, die entwaffnend und mit wohl dosierten Schlüpfrigkeiten, in Bierseligkeit und Getragenheit, zum Schmunzeln bringen. Oder anders gesagt: Christian Steiffens größte Ernsthaftigkeit besteht im Besingen des Lächerlichen, und seine größte Stärke ist die mit grandioser Singstimme vorgetragene Affektiertheit, die er durch den Kakao zieht – mit ganz viel Spaß. Vor und auf der Bühne.
Wenn Christian Steiffen also kommt, dann kommt er nicht leise. Dann kommt er als „Arbeiter der Liebe“, mit Selbstmitleid und Selbstbewusstsein, mit Ironie und Inbrunst, mit einem Abend, an dem antike Architektur zur Bühne für zeitgenössischen Schlagerwahnsinn wird. Keine Frage, dass die Porta ihm entgegenkommen wird. Unzweifelhaft auch, was sie ihm zurufen wird, unhörbar vielleicht, aber doch voller Glück darüber, auf ihren schwarzen Steinen für zwei Stunden das bunte Farbenfeuerwerk durchtanzter Nächte widerzuspiegeln: „Ich fühl mich Disco!“
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Um ein Haar hätte der Auftritt vom selbsternannten „Gott of Schlager“ nur im Rahmen einer (neu zu begründenden) Städtepartnerschaft stattfinden können. Denn wäre Christian Steiffen tatsächlich Oberbürgermeister von Osnabrück geworden, hätte vermutlich nur das einen Auftritt auf der grandiosen Rundbogenbühne vor der Porta Nigra legitimieren können. Zweimal trat er an, einmal unter seinem Geburtsnamen Hardy Schwetter, einmal unter seinem Künstlernamen Christian Steiffen. Zweimal blieb ihm die politische Macht verwehrt. Doch der politische Schlager hatte sowieso schon immer einen schweren Stand. Und so vereint der in New York ausgebildete Schauspieler nunmehr nicht nur 3% der Osnabrücker Stimmen auf sich, sondern 100% der Stimmen Deutschlands - zumindest unter den tanzwütigen Fans seiner Konzerte, die den zwischen Entertainment und Euphorie pendelnden Schlagerstar feiern wie einst Elvis in Bad Nauheim.
Was Steiffen und Songs wie „Verliebt verlobt veheiratet vertan“, „Eine Flasche Bier“ oder „Sexualverkehr“ von der glattgebügelten Schlagerwelt unterscheidet, ist seine Fähigkeit, die in ihrer hochstilisierten Oberflächlichkeit tausendfach zitierten Floskeln des Genres gegen den Strich zu bürsten. Wo andere von der großen Liebe singen, besingt er lieber sich selbst („Ich hab‘ die ganze Nacht von mir geträumt“), und das mit einer Unverfrorenheit, die entwaffnend und mit wohl dosierten Schlüpfrigkeiten, in Bierseligkeit und Getragenheit, zum Schmunzeln bringen. Oder anders gesagt: Christian Steiffens größte Ernsthaftigkeit besteht im Besingen des Lächerlichen, und seine größte Stärke ist die mit grandioser Singstimme vorgetragene Affektiertheit, die er durch den Kakao zieht – mit ganz viel Spaß. Vor und auf der Bühne.
Wenn Christian Steiffen also kommt, dann kommt er nicht leise. Dann kommt er als „Arbeiter der Liebe“, mit Selbstmitleid und Selbstbewusstsein, mit Ironie und Inbrunst, mit einem Abend, an dem antike Architektur zur Bühne für zeitgenössischen Schlagerwahnsinn wird. Keine Frage, dass die Porta ihm entgegenkommen wird. Unzweifelhaft auch, was sie ihm zurufen wird, unhörbar vielleicht, aber doch voller Glück darüber, auf ihren schwarzen Steinen für zwei Stunden das bunte Farbenfeuerwerk durchtanzter Nächte widerzuspiegeln: „Ich fühl mich Disco!“
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Ansprechpartnerin
Trier Tourismus und Marketing GmbH
Hanna Landwehr
Sichelstraße 34-36
54290 Trier
Tel. +49 651 9780856
E-Mail hanna.landwehr@trier-info.de
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