Dreikönigenhaus

Beginnt der Besucher seinen Rundgang von der Porta Nigra aus entlang der Fußgängerzone, kommt er auf seinem Weg durch die Simeonstraße an einem frühgotischen Wohnhaus, dem "Dreikönigenhaus" vorbei. Das Gebäude wurde um 1230 als Wohnturm errichtet. Den Namen hat es von einem Gemälde der Epiphanie, das einst in diesem Haus angebracht war.

Da sich die Hauseigentümer zur damaligen Zeit selbst verteidigen mussten, brachten sie die Eingänge einige Meter über der Straße an. Über der heutigen rechten Eingangstür ist noch heute der damalige Zugang im ersten Stock zu sehen, erreichbar nur über eine Leiter oder Holztreppe, die im Notfall hochgezogen werden konnte.

Die heutigen Eingänge sind aus neuerer Zeit; die farbenfrohe Ausmalung des Hauses ist eine originalgetreue Auffrischung der ursprünglichen Muster. Genaue Einzelheiten des ehemaligen Baus lassen sich nur schlecht rekonstruieren, da der Wohnturm im 19. Jh. völlig umgebaut wurde.

Hinweis: Das Dreikönigenhaus ist nur von außen zu besichtigen, enthält aber ein Café.